Schulte-Header-ETASTAR-1920x1280

Hallen heizen mit Strom, hybrid oder Gas?

Die richtige Heizung für Hallen zu finden, ist entscheidend für die Energieeffizienz, die Betriebskosten und das Raumklima in Industrie, Lager, Sporthallen & Werkstätten. Je nach Nutzung und baulicher Gegebenheit wie Modernisierung eines bestehenden Gebäudes oder Neubau kommen unterschiedliche Heizsysteme mit Strom oder Gas in Frage.

Bei der Wahl des optimalen Hallenheizsystems mit Strom oder Gas ist auf folgende Kriterien zu achten: Investitions- und Betriebskosten, die Installation, die Halleneigenschaften und Nutzung, die Umweltfreundlichkeit, die Heizleistung, die Flexibilität sowie relevante Genehmigungspflichten. Für hohe Planungssicherheit empfehlen wir, den kommunalen Wärmeplan zu berücksichtigen, um abschätzen zu können, ob Fernwärme in der Umgebung verfügbar ist oder dezentrale Lösungen die bessere Wahl darstellen.

Heizungs‑ und Wärmeregelung (2024 – 2045)

Neue Heizungen müssen mindestens 65 % ihrer Wärme aus erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme beziehen. Die kommunale Wärmeplanung gibt vor, wann diese Regelung für Bestandsgebäude gilt.

Fristen für die Veröffentlichung der kommunalen Wärmeplanung
• Kommunen ≤ 100 000 Einwohner: bis spätestens 30.06.2028
• Kommunen > 100 000 Einwohner: bis spätestens 30.06.2026

Grün‑Gas‑Quote (ab Veröffentlichung der jeweiligen Wärmeplanung)
• bis 2029 mindestens 15 %
• bis 2035 mindestens 30 %
• bis 2040 mindestens 60 %
• ab 2045 100 %

Wir sind Experten für optimale Hallenheizungen mit Strom oder Gas und stehen Ihnen mit fundiertem Fachwissen und maßgeschneiderten Lösungen zur Seite. Ein kompetenter Fachmann an Ihrer Seite für eine zukunftssichere Heizlösung spart unnötige Kosten, viel Zeit und Mühe. Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, können Sie uns gerne kontaktieren.

Vorteile & Nachteile von Strom Heizungen für Hallen

Mit Strom betriebene Hallenheizsysteme umfassen elektrische Wärmepumpen und elektrische Infrarotstrahler. Ist die Stromversorgung vorhanden, ist der Anschluss einfach, da keine Gasinstallation notwendig ist. Strombetriebene Systeme sind unserer Erfahrung nach wartungsarm und emissionsfrei vor Ort. Wärmepumpen sind eine energieeffiziente Option, die Wärme aus der Umgebung nutzt, während Infrarotstrahler Wärme direkt auf Oberflächen abgeben und nicht primär die Luft erwärmen. Viele elektrische Systeme können auch mit selbst erzeugtem PV-Strom betrieben werden, was sie besonders nachhaltig macht.

Wärmepumpen nutzen Strom, um Wärme aus der Umgebungsluft zu gewinnen und in die Halle zu leiten. Elektrische Wärmepumpen werden zunehmend dezentral eingesetzt, können die Halle sowohl heizen als auch kühlen und bieten dabei eine hohe Energieeffizienz. Hybridsysteme kombinieren Wärmepumpen mit anderen Heiztechnologien, sind flexibel einsetzbar und helfen, Energiekosten zu senken.

Die Nachteile strombetriebener Hallenheizungen zeigen sich besonders, wenn keine fachgerechte Beratung und korrekte Auslegung erfolgt. In diesem Fall kann der Stromverbrauch unnötig hoch sein, was die Betriebskosten stark erhöht. Auch die begrenzte Heizleistung bei zentraler Versorgung sowie mögliche Überlastungen des Stromnetzes bei mehreren Geräten müssen sorgfältig abgewogen werden.

Wenn die Abwärme nicht genutzt und eine PV-Anlage nicht eingeplant und betrieben wird, kann dies zu einer ungünstigen ökologischen Bilanz führen. Wärmerückführung: Abwärme & warme Luft werden von der hohen Hallendecke durch spezielle Deckenventilatoren leise und effizient wieder nach unten in den Aufenthaltsbereich gelenkt, wodurch deutlich Energie eingespart. Langzeitstudien belegen die Effizienz.

Strombetriebene Heizungen reagieren oft träger auf Temperaturänderungen. Zudem können die Anschlusskosten bei hohen Leistungen sehr hoch sein, und ohne ein durchdachtes Konzept ist eine gleichmäßige Wärmeverteilung in großen Hallen häufig schwierig. Wir sind seit 40 Jahren im Bereich Industrieheizungen tätig und kennen die modernsten Heizlösungen für die unterschiedlichsten Anforderungen. Nach Bedarfs-Check und solider Analyse empfehlen wir Ihnen die beste und optimale Heiztechnologie für Ihre Anforderungen.

Vorteile & Nachteile von Gas betriebenen Heizungen für Hallen

Gasheizungen nutzen Erdgas oder Flüssiggas zur Wärmeerzeugung. Nichtkondensierende Warmlufterzeuger beheizen Industrie- und Hallenbereiche dezentral und modulieren ihre Leistung nach Bedarf. Sie sind leise, robust, kosteneffizient und sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung.

Kondensierende Gas-Warmlufterzeuger sind Lufterhitzer mit hoher thermischer Effizienz und geringen Wartungskosten. Mit Brennwerttechnik für maximale Energieausbeute und niedrigen Kohlenmonoxid und Stickstoff-Emissionen. Die gasbetriebenen Dunkelstrahler erzeugen Wärme über eine Flamme, die als Infrarotstrahlung gleichmäßig verteilt wird.

Gasbetriebene Niedertemperatur-Strahlungsbänder bieten gleichmäßige Flächenwärme über großflächige Industriehallen und sind das Optimum an Heiztechnik für Hallen in allen Größen. Sie sind kostengünstig bei Dauerbetrieb, haben eine hohe Wärmeleistung und eignen sich für große Bereiche, schlecht gedämmte Hallen und hohe Decken. Insbesondere Hallen, die höher als vier Meter sind, erhalten eine Ausnahmeregelung vom Gesetzgeber, um den effizienten Betrieb dezentraler Heizungstechnologien weiterhin zu unterstützen.

Nachteile von gasbetriebenen Heizungsanlagen können den Anschluss von Gas oder eines Tanks erforderlich machen. Gas benötigt regelmäßige Wartung und Emissionskontrolle. Je nach Größe und Bundesland sind Gasanschlüsse genehmigungspflichtig. Förderfähigkeit ist je nach Region bei Modernisierung oder Neubau möglich.

Es besteht laut Gesetz eine Beratungspflicht vor dem Einbau einer neuen Heizungsanlage, die von einer fachkundigen Person wie einem Schornsteinfeger, Installateur, Energieberater oder von uns durchgeführt werden muss. Sollte Ihre Anlage irreparabel sein, gelten gestaffelte Quoten und Übergangsfristen.

Hybride Heizsysteme mit Strom & Gas für Hallen sind effiziente & flexible Lösungen

Hybride Heizsysteme bieten hohe Energieeffizienz und geringere Investitionskosten im Vergleich zu reinen Wärmepumpenlösungen. Eine Hybrid-Heizungsanlage für Hallen in der Industrie kombiniert die Vorteile einer gasbefeuerten Hallenheizung mit denen einer elektrischen Wärmepumpe.

Es können energiesparende Wärmepumpen mit Strahlungsheizungen, nicht kondensierenden Warmlufterzeugern oder kondensierenden Warmlufterzeugern zur Deckung der Spitzenlast ergänzt werden. Hybride Heizungen für Hallen müssen nach DIN 18599 nachweislich den rechnerischen Anteil von 65 Prozent erneuerbarer Energie erfüllen.

Die Dunkelstrahler oder Warmlufterzeuger decken dabei die Spitzenlast ab und die Splitgeräte die Grundlast, um die Energieeffizienz zu steigern. Die Gasgeräte sind mit in Betrieb, um die zusätzliche Wärmelast zu decken. Dies ermöglicht eine optimale Nutzung beider Heizungstechnologien und gewährleistet eine effiziente Wärmeversorgung der Industriehalle.

Punktgenaue Wärme & maximale Effizienz Unsere Dunkelstrahler heizen dort, wo es zählt – punktuell an den Arbeitsplätzen. So wird unnötiges Aufheizen von ungenutzten Flächen vermieden. Zusätzlich zeigt das Foto eine smarte Kombination: Ventilatoren zur Warmluftrückführung zusammen mit einem Warmlufterzeuger. Diese Lösung nutzt den natürlichen Temperaturgradienten und führt warme Luft von der Hallendecke wieder nach unten – für erhebliche Einsparungen bei den Betriebskosten. ✅ Gezielte Wärmeverteilung ✅ Ideal für teilgenutzte Flächen ✅ Einfach nachrüstbare Rückführsysteme